Topografische Karten basierend auf OSM-Daten

Das OpenTopoMap-Projekt hat das Ziel, eine topografische Karte auf Basis von OpenStreetMap-Daten zu erzeugen. Das Projekt verfolgt, unterstützt durch die Uni Erlangen, das ehrgeizige Ziel dem Nutzer ein gewohntes Kartenbild zu präsentieren.

Bildschirmaufnahme der OpenTopoMaps
Bildschirmaufnahme der Webseite OpenTopoMaps.org

Die Wikipedia schreibt hierzu:

Die topografische Karte (auch topographische Karte oder Landkarte) ist eine mittel- bis großmaßstäbige Karte, die zur genauen Abbildung der Geländeformen (Topografie) und anderer sichtbarer Details der Erdoberfläche dient. Das Gelände wird meist durchHöhenlinien dargestellt, ergänzt um markante Höhenpunkte (Gipfel, Sättel usw.) und den Verlauf der Gewässer.

Zum Inhalt solcher Karten gehören auch Straßen, Bahnlinien, größere Gebäude, die Umrisse von Ortschaften und andere technische Sachverhalte wie Grenzen, Wasser- oder Stromleitungen. Alle diese geografischen Objekte werden entsprechend demMaßstab lagerichtig und vollständig durch ein System kartografischer Zeichen wiedergegeben.

Wegen ihrer grundlegenden Bedeutung für die Wirtschaft, Verwaltung und Verteidigung eines Landes gehören die Herausgabe, Laufendhaltung und Führung eines flächendeckenden Systems topografischer Karten zu den öffentlichen Aufgaben (amtliche topografische Karten). Ähnliche Karten werden aber auch – meistens für begrenzte, touristisch interessante Gebiete – von derVerlagskartografie herausgegeben.

Die Erstellung einer topografischen Karte basiert nicht nur auf einer guten Datengrundlage (OSM-Daten), sondern auch auf so genannten Generalisierungsmechanismen. Bei der händischen Erzeugung von topografischen Karten wird diesem Punkt die größte Aufmerksamkeit gewidmet. Es ist eine Menge Erfahrung nötig, bis eine gute Karte entsteht. Gerade die Zusammenfassung und Verdrängung von Objekten (Häuser, Autobahnen, Flüsse), die Position der Beschriftungen (Orts- und Straßennamen) und die Beschriftung von Flächen (Seen, Wälder) ist sehr zeitintensiv.

Für die automatisierte Erzeugung der Karte ist hierzu noch viel Arbeit notwendig. Am Lehrstuhl für Grafische Datenverarbeitung der Uni Erlangen werden hierzu die notwendigen Studienarbeiten angeboten.